Fluglinien
Air Berlin mit Gewinnsprung im dritten Quartal

Trotz eines starken Sommergeschäfts hat Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft Air Berlin die Verluste des ersten Halbjahres noch nicht ausgleichen können. Im dritten Quartal verbesserte sich der Gewinn unter dem Strich auf 136 Millionen Euro.
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HB BERLIN. Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft Air Berlin muss trotz eines stärkeren Sommergeschäfts weiter um Flughöhe kämpfen. Im dritten Quartal verbesserte sich der Gewinn unter dem Strich auf 135,9 Mio. Euro nach 96,2 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum, wie das Unternehmen am Sonntagabend mitteilte.

Die Verluste des ersten Halbjahres konnte die Airline damit jedoch nicht ausgleichen. Das Netto-Ergebnis lag nach den ersten neun Monaten dieses Jahres mit 14,6 Mio. Euro im Minus. Ein Jahr zuvor hatte Air Berlin nach neun Monaten noch einen Überschuss von 13,8 Mio. Euro verbucht.

Angesichts einer stärkeren Nachfrage legte der Umsatz von Juli bis September nach vorläufigen Berechnungen auf 1,241 Mrd. Euro zu. Enthalten sind die im vergangenen Herbst hinzugekommenen Städteflüge der Tui-Fluglinie Tuifly und die neue österreichische Tochter Niki.

Im dritten Quartal 2009 hatte Air Berlin 974 Mio. Euro Umsatz erzielt. In den ersten neun Monaten 2010 summierte sich der Umsatz auf 2,809 Mrd. Euro (Vorjahr: 2,47 Mrd Euro).

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) sank bis Ende September auf 48,3 Mio. Euro nach zuvor 44,8 Mio. Euro. Zu den Erwartungen für das Gesamtjahr machte das Unternehmen in der Börsen-Pflichtmitteilung von Sonntagabend keine Angaben. Der Vorstand hatte bisher als Prognose formuliert, das Vorjahresergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 28,5 Mio. Euro 2010 zu übertreffen.

Die Sperrung des Luftraums nach dem Ausbruch des isländischen Vulkans hatte in diesem Jahr zahlreichen europäischen Fluggesellschaften zu schaffen gemacht. Den vollständigen Quartalsbericht will Air Berlin am 18. November vorlegen.

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