Fluglinien
AUA weiter im Sinkflug

Die österreichische Fluglinie AUA kommt nicht aus der Krise. Ganz im Gegenteil. Das Unternehmen muss Verluste ausweisen. Begründung: Der globale Wirtschaftsabschwung.

HB WIEN. Die ins Trudeln geratene österreichische Fluggesellschaft Austrian Airlines (AUA) ist in den ersten drei Monaten des Jahres tiefer in die Krise geflogen. Das Unternehmen verbuchte Verluste von 88,1 Mio. Euro nach einem Minus von 60,4 Mio. Euro ein Jahr zuvor. Der Umsatz fiel um 16,5 Prozent auf 438,8 Mio. Euro. Die Auslastung im Passagierbereich sank von 71,8 Prozent im 1. Quartal 2008 auf 67,8 Prozent.

AUA-Vorstand Andreas Bierwirth begründete die schlechten Ergebnisse mit der "globalen Wirtschaftskrise", der Rezession in Europa und dem schwerste Wirtschaftseinbruch der Nachkriegszeit in Österreich. Dennoch versuche die Fluggesellschaft, auch die vom Einbruch besonders betroffenen Strecken nach Mittelosteuropa zu erhalten.

Die Deutsche Lufthansa hatte die mit einer Milliarde Euro verschuldete Airline im Dezember vorbehaltlich der Zustimmung der Europäischen Kommission gekauft.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%