Fluglinien
USA haben Vorbehalte gegen Allianz von American und BA

Bei der EU haben die Pläne für eine engere Zusammenarbeit zwischen American Airlines und British Airways sofort die Alarmglocken erklingen lassen. Nun äußersten sich auch Vertreter der US-Wettbewerbshüter skeptisch. Die Vorbehalte könnten den Fluglinien durchaus teuer zu stehen kommen.
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HB WASHINGTON. Die derzeitigen Pläne von American Airlines und British Airways würden zu Wettbewerbsverzerrungen auf einigen Transatlantik-Routen führen, teilte das US-Justizministerium in einem Schreiben an das Verkehrsministerium mit.

Die Preise auf diesen Flügen könnten sich zudem um bis zu 15 Prozent verteuern. Die Ministeriumsexperten empfahlen den Fluggesellschaften unter anderem, sich von Start- und Landekapazitäten zu trennen. Die Entscheidung über die Pläne liegt nun beim Verkehrsministerium.

American Airlines und British Airways wollen den Abbau von Barrieren in der Luftfahrt zwischen EU und USA nach dem Open-Skies-Abkommen nutzen und haben vereinbart, bei Transatlantik-Routen Gewinne und Umsätze zu teilen. Zudem wollen sie bei diesen Strecken ihre Kapazitäten, Flugpläne und Preise gemeinsam managen. Dagegen hatten die EU-Wettbewerbsbehörden bereits Anfang Oktober Einwände erhoben.

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