Fluglotsen-Streik

Kein Kompromiss über Schadensersatz

Im Streit um die Streik-Entschädigungen konnten sich die Gewerkschaft GdF und die betroffenen Unternehmen bisher nicht einigen. Nun muss das Arbeitsgericht darüber entscheiden, ob die GdF zehn Millionen Euro zahlen muss.
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Der bundesweite Streik der Fluglotsen endet nun vor dem Frankfurter Amtsgericht. Quelle: dpa

Der bundesweite Streik der Fluglotsen endet nun vor dem Frankfurter Amtsgericht.

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FrankfurtDie Fluglotsen-Gewerkschaft GdF sieht keine Chance auf eine gütliche Einigung mit der Lufthansa und anderen Unternehmen bei Streik-Entschädigungen. Das erklärte ein Gewerkschaftssprecher am Donnerstag in Frankfurt. Lufthansa, Air Berlin, der Flughafenbetreiber Fraport und die Deutsche Flugsicherung GmbH (DFS) hatten die GdF auf zehn Millionen Euro Schadenersatz verklagt. Grund der Forderung ist der Ausstand von 220 Vorfeld-Mitarbeitern Anfang des Jahres. Die Streikenden wollten den Frankfurter Flughafen lahmlegen, um zweistellige Lohn-Erhöhungen durchzusetzen.

Der Gütetermin ist für Freitag vor dem Arbeitsgericht in Frankfurt am Main angesetzt. Wenn er offiziell scheitert, muss der Rechtsstreit in einer Gerichtsverhandlung ausgefochten werden.

  • dapd
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