Flugzeugbauer
Japanische Airline ANA sieht Fortschritte bei Dreamliner

Die Zwangspause für Boeings Prestigeprojekt könnte doch kürzer ausfallen: Die japanische Airline All Nippon Airways will den Dreamliner in Betrieb nehmen - die Flugsicherheit des Landes zeigte sich zuversichtlich.
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TokioNach Einschätzung des japanischen Lufthansa-Partners All Nippon Airways (ANA) macht Boeing Fortschritte bei der Lösung der Batterieprobleme mit dem zwangspausierten „Dreamliner“. Seine Fluggesellschaft halte an der geplanten Inbetriebnahme künftiger weiterer Maschinen vom Typ Boeing 787 fest, sagte ANA-Chef Shinichiro Ito am Freitag laut Medien nach einem Treffen mit Boeing-Vertretern in Tokio. Er habe den Eindruck gewonnen, dass Boeing „deutliche Fortschritte“ mache. Boeing hatte der japanischen Luftfahrtbehörde seine Pläne zur Reparatur des pannengeplagten Langstreckenfliegers erläutert.

Boeing-Manager hatten zuvor bereits Vertretern der US-Luftfahrtaufsicht FAA ihre Lösungsvorschläge für die Probleme mit den verwendeten brandgefährlichen Batterien vorgestellt. Die FAA will die Vorschläge jetzt analysieren. Aber erst wenn sie absolut sicher sei, dass die Batterieprobleme behoben seien, dürfe der seit Mitte Januar zwangspausierte „Dreamliner“ wieder in den Liniendienst gehen.

Bis die Behörde grünes Licht gibt und die notwendigen Umbauen an den 50 bislang ausgelieferten „Dreamlinern“ ausgeführt sind, dürfte es nach Ansicht von Branchenkennern allerdings April werden. Die FAA und andere Luftfahrtbehörden hatten dem Langstreckenjet nach einem Feuer und einem Schmorbrand an zwei Batterien die Starterlaubnis entzogen. ANA hatte als weltweit erste Fluglinie den „Dreamliner“ in Betrieb genommen. Laut Konzernchef Ito dürfte der Ausfall der Maschinen nur begrenzte Auswirkungen auf die Bilanz haben.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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