Forderungen «unvertretbar hoch»
Post-Tarifverhandlungen ergebnislos vertagt

Die Tarifparteien der Deutschen Post AG haben die ersten Gesprächsrunden abgebrochen. Die Forderungen der Arbeitnehmervertreter seien «unvertretbar hoch», sagte der Verhandlungsführer der Post.

HB BERLIN. Die Deutsche Post AG und die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) mussten ihre Tarifverhandlungen am Freitag vertagen, da sie ergebnislos blieben. Verdi forderte bei der ersten Gesprächsrunde in Heilbronn für die 160.000 Tarifbeschäftigten vier Prozent mehr Lohn. Der Tarifvertrag soll eine Laufzeit von zwölf Monaten haben.

Verdi-Verhandlungsführer Rolf Büttner sagte am Freitagabend, er sei enttäuscht, dass die Unternehmerseite kein Angebot vorlegt habe. «Unsere Forderung ist seit Wochen bekannt, da hätten wir schon erwartet, dass wir eine konkrete Aussage dazu bekommen», betonte Büttner.

Unterdessen sagte der Verhandlungsführer der Deutschen Post AG, Personalvorstand Walter Scheurle, er erwarte «mehrere schwierige Verhandlungsrunden». Die Forderung der Arbeitnehmervertreter seien «unvertretbar hoch». Gleichwohl strebe das Unternehmen eine Lösung am Verhandlungstisch an, wie es «seit vielen Jahren gute Praxis» sei.

Die Tarifverhandlungen sollen am 14. Mai 2004 in Hannover fortgesetzt werden.

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