Frachtaufkommen bei Lufthansa Cargo im Dezember gestiegen: Lufthansa Cargo und Shenzhen Airport planen Joint Venture

Frachtaufkommen bei Lufthansa Cargo im Dezember gestiegen
Lufthansa Cargo und Shenzhen Airport planen Joint Venture

Die Frachttochter der Lufthansa und der chinesische Flughafenbetreiber Shenzhen Airport verhandeln über ein Gemeinschaftsunternehmen zum Bau eines Frachtzentrums. Details zu Investitionen sind noch nicht bekannt, hieß es am Dienstag.

HB HONGKONG/FRANKFURT. Lufthansa Cargo und Shenzhen Airport hätten eine erste Vereinbarung unterzeichnet, wonach ihnen das neue Unternehmen zu gleichen Teilen gehören solle, teilte der Shenzhen Airport am Dienstag mit. Ein Sprecher von Lufthansa Cargo in Frankfurt bestätigte die Gespräche mit dem Flughafenbetreiber. Details zu Investitionen oder einem Zeitrahmen würden allerdings frühestens nach einer Sitzung des Aufsichtsrates am 10. März bekannt gegeben, fügte er hinzu.

Die in unmittelbarer Nachbarschaft zu Hongkong gelegene Wirtschaftsmetropole Shenzhen solle auf lange Sicht der führende internationale Umschlagplatz in der stark exportorientierten Region am Delta des Perlflusses werden, gab Shenzhen Airport bekannt.

Lufthansa Cargo, das weltgrößte Luftfrachtunternehmen, hatte in der Vergangenheit erklärt, es wolle seine Kapazitäten in der Asien-Pazifik-Region ausweiten, um von dem Wachstum der chinesischen Exportindustrie zu profitieren. Bislang wird ein großer Teil der internationalen Luftfracht aus der chinesischen Provinz Guangdong in Hongkong umgeschlagen. Die Flughäfen von Shenzhen und Kanton, der Hauptstadt Guangdongs, wollen sich einen Teil dieses Geschäfts sichern.

Im Dezember war bei Lufthansa Cargo das Frachtaufkommen - ein wichtiger Frühindikator für die weitere Entwicklung der Wirtschaft - ähnlich wie in den Monaten zuvor gestiegen. Der jüngste Aufschwung konnte allerdings die Einbußen während der ersten Jahreshälfte 2003 nicht ausgleichen. Für das Gesamtjahr weist Lufthansa Cargo noch einen Rückgang von 2,7 Prozent auf 1,6 Millionen Tonnen aus.

Die Lufthansa-Aktie gab gegen Mittag in einem schwächeren Gesamtmarkt rund 0,7 Prozent auf 13,96 Euro nach.

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