Frachtunternehmen
FedEx füllt die DHL-Lücke in Köln Bonn

Der Flughafen Köln/Bonn kann die Lücke kompensieren, die durch den Wegzug des Frachtunternehmens DHL auf den Flughafen Leipzig/Halle entsteht: DHL-Konkurrent FedEx errichtet auf dem rheinischen Flughafen ein Drehkreuz für sein Luftfrachtgeschäft nach Zentral- und Osteuropa. Der Verlierer dieser Rochade ist börsennotiert.

HB KÖLN. Die Flughafengesellschaft baue das Frachtzentrum für rund 70 Millionen Euro, teilten FedEx und der Flughafen am Montag mit. Es solle 2010 fertig gestellt werden. Mit der Eröffnung im Mai 2010 werde FedEx dann einen Teil seines Betriebes vom Flughafen Frankfurt ins Rheinland verlagern. Köln/Bonn werde zur größten Drehscheibe des US-Konzerns in Deutschland.

Auf einen weiteren Ausbau des Geschäfts mit FedEx hatte auch der börsennotierte Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport ein Auge geworfen. Der Standort Frankfurt biete FedEx wegen des drohenden Nachflugverbots aber keine langfristige Planungssicherheit, erklärte der US-Konzern dazu. Das Unternehmen steht im Expressgeschäft unter anderem in Konkurrenz zur Deutsche Post-Tochter DHL.

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