Frankfurter Flughafenbetreiber
Fraport international auf Expansionskurs

Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport weitet sein internationales Engagement aus. Er übernimmt gemeinsam mit einem Partner die Bodenabfertigung an vier türkischen Flughäfen. Außerdem zeigen die Deutschen Interesse an einem Einstieg bei den Londoner Flughäfen Gatwick und Stansted.

HB FRANKFURT. "Wir werden in London ein Engagement jedenfalls genau prüfen, wenn die Flughäfen auf den Markt kommen", sagte Fraport-Chef Wilhelm Bender. Der britische Flughafenbetreiber BAA muss sich auf Anordnung der britischen Wettbewerbsbehörde von zwei seiner drei Londoner Flughäfen trennen.

Es gebe etliche Anfragen von Finanzinvestoren, die für ein Engagement in London mit Fraport ein Joint Venture bilden wollten, sagte Bender. Ob Fraport letztlich ein Gebot abgeben werde, hänge aber von den konkreten Bedingungen ab.

Klarheit im Ausschreibungsverfahren erwartet der Vorstandschef frühestens für Ende dieses Jahres. Für Fraport sei bei einem Einstieg maßgeblich, dass alle Beteiligungen des Konzerns Geld verdienen müssten.

In diesem Zusammenhang rechnet Bender auch mit Unterstützung der Fraport-Anteilseigner. Dass sich der Konzern im Ausland engagiere, sei auch hilfreich für den größten Flughafen des Unternehmens in Frankfurt.

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