Frankfurter Flughafenbetreiber: Shopping-Passagiere treiben Umsatz bei Fraport

Frankfurter Flughafenbetreiber
Shopping-Passagiere treiben Umsatz bei Fraport

Nur wenig mehr Fluggäste, aber weitaus größere Erlöse: Der Flughafenbetreiber Fraport legt beim Umsatz und operativen Gewinn zu. Unter dem Strich bleibt aber weniger hängen – die Aktionäre soll das nicht stören.
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FrankfurtDer Flughafenbetreiber Fraport hat 2013 trotz stagnierender Passagierzahlen gute Geschäfte gemacht. Der Betriebsgewinn (Ebitda) sei um 3,7 Prozent auf rund 880 Millionen Euro gestiegen, teilte Fraport am Freitag mit. Im gleichen Zeitraum kletterte die Zahl der Fluggäste am größten deutschen Airport Frankfurt lediglich um ein Prozent auf 58 Millionen.

Die Passagiere gaben am Airport mehr für Einkäufe aus: 2013 blieben von den Shoppingtouren jedes Passagiers im Schnitt 3,60 Euro bei Fraport hängen nach 3,32 Euro im Vorjahr. Geholfen hat dabei, dass Fraport dank der Eröffnung eines neuen Flugsteigs mehr Einkaufsfläche bieten konnte.

Weiterer Schub für den Gewinn kam von den Flughafengebühren, die der Airport Anfang des Jahres um drei Prozent angehoben hatte. Auch die Geschäfte der Auslandsflughäfen liefen gut – die Frankfurter betreiben unter anderem die Flughäfen von Lima und Antalya.

Unter dem Strich machten sich die guten Geschäfte aber nicht bemerkbar. Der Überschuss sank um sechs Prozent auf 236 Millionen Euro. Fraport begründete den Rückgang damit, die Vorjahreszahlen seien durch einmalige Erträge im Finanzanlagenmanagement aufgebläht gewesen.

Für 2014 erwartet Fraport an Deutschlands größtem Flughafen in Frankfurt zwei bis drei Prozent mehr Fluggäste. Vier neue Airlines nehmen zum Sommerflugplan Frankfurt in ihren Flugplan auf.

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