Fraport
Air-Base-Verlegung wird teuer

Die Verlegung der amerikanischen Rhein Main Air Base von Frankfurt zu den rheinland-pfälzischen US-Stützpunkten Ramstein und Spangdahlem wird richtig teuer. Die Hauptlast trägt der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport.

HB WIESBADEN. Die Verlegung kostet rund 372 Millionen Euro. Davon trägt der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport, der das Gelände der alten Air Base künftig für sich nutzt, 130 Millionen Euro. Die Stadt Frankfurt zahlt 46 Millionen Euro und das Land Hessen 36 Millionen Euro. Dies geht aus einer Antwort des hessischen Finanzministeriums an zwei Grünen -Landtagsabgeordnete hervor.

Beteiligt an den Kosten sind außerdem die Nato mit 80 Millionen Euro und der Bund mit 63 Millionen Euro. Rheinland-Pfalz steuert 17 Millionen Euro zu den Baunebenkosten in Ramstein und Spangdahlem bei. Der Vertrag über die Rückgabe der Frankfurter Air Base war 1999 zwischen den USA und Deutschland, den Ländern Hessen und Rheinland- Pfalz sowie der Fraport AG geschlossen worden.

Die US-Luftwaffe übergab die 134 Hektar umfassende Air Base in Frankfurt Ende 2005 an die Fraport AG. Das Gelände wird jetzt für den zivilen Luftverkehr genutzt. Fraport will dort im Falle der Erweiterung des Flughafens auch das geplante dritte Passagierterminal errichten. Die Rhein Main Air Base war eine der wichtigsten Drehscheiben für die amerikanischen Truppen in Europa. Zu Spitzenzeiten waren dort Mitte der 80er Jahre rund 10 000 US-Soldaten stationiert.

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