"Führung muss verbessert werden"
Konsequenzen im Toll-Haus

Das Aufsichtsgremium des Maut-Konsortiums Toll-Collect will zu Wochenbeginn über die Ablösung von Geschäftsführer Michael Rummel beraten. Dabei wackelt anscheinend nicht nur der Stuhl des Toll-Collect-Chefs.

HB FRANKFURT. Das Betreiberkonsortium berät nach Angaben aus mit der Situation vertrauten Kreisen über personelle und organisatorische Veränderungen nach den technischen Problemen beim Erfassungssystem.

Aus den Kreisen erfuhr Reuters am Montag: „Es wird keinen offenen Streit zwischen den beiden führenden Mitgliedern des Toll-Collect-Konsortiums, Daimler-Chrysler und Deutsche Telekom, geben. Es ist aber nach den jüngsten Vorkommnissen an der Zeit, personell und operationell etwas zu ändern.“ Die laufenden Debatten seien nicht auf eine mögliche Ablösung des Toll-Collect-Chefs Michael Rummel beschränkt. Ziel sei vielmehr, die Prozesse zu optimieren, die Führung zu verbessern und Fehler zu beseitigen. Entscheidungen könnten in dieser oder in der nächsten Woche fallen.

In Medienberichten vom Wochenende hatte es geheißen, die Telekom attackiere wegen Pannen bei der Maut intern den Konsortialpartner Daimler-Chrysler. Die Spitzen beider Firmen wollten Anfang dieser Woche über die Entlassung Rummels beraten, dem zahlreiche Pannen angelastet würden. Ein Sprecher von Toll Collect dementierte dies hingegen: „Es gab und gibt keinen Dissens zwischen den Beteiligten.“

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