Fünf Prozent bleiben beim Land
Rhön-Klinikum übernimmt erste Uni-Klinik

Der Klinikkonzern Rhön-Klinikum übernimmt die erste privatisierte Uni-Klinik in Deutschland und will dazu insgesamt 640 Millionen Euro in deren Standorte Gießen und Marburg stecken.

HB WIESBADEN. Das teilten Hessens Ministerpräsident Roland Koch (CDU) und Sprecher des Konzerns am Samstag in Wiesbaden mit. Neben dem Kaufpreis von 112 Millionen Euro will der Konzern unter anderem 370 Millionen Euro investieren und einen Fonds für Personalentwicklung mit 30 Millionen Euro einrichten. Das Land leitet 100 Millionen Euro des Kaufpreises in eine Stiftung zur Förderung von Forschung und Lehre an der Uni-Klinik Gießen und Marburg. Fünf Prozent der Anteile bleiben beim Land.

„Wir stellen mit der heutigen Entscheidung die Weichen dafür, das das Universitätklinikum Gießen und Marburg mit seiner medizinischen Forschung eine erste Adresse in Deutschland und weltweit bleibt und in einige Bereichen zusätzlich werden wird“, sagte Koch. Die knapp 10 000 Arbeitsplätze seien gesichert, und für die Krankenversorgung eröffneten sich neue Perspektiven. Der Vorstandsvorsitzende des Rhön- Klinikums, Wolfgang Pföhler, betonte, „wir werden Gießen-Marburg zum Flaggschiff unseres Konzerns machen“.

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