Fünftes Drehkreuz bereits in Planung
Hamburg wird vierte Basis von Germanwings

Die mit Lufthansa verbundene Billigfluggesellschaft Germanwings richtet ihre vierte Start- und Landebasis in Hamburg ein und geht vorerst nicht ins Ausland.

HB FRANKFURT. „Wir werden im November zum Winterflugplan 2005/2006 in Hamburg starten. Der genaue Termin wird in Kürze festgelegt“, sagte ein Germanwings-Sprecher am Montag. Als Standorte für die vierte Basis hatte Germanwings auch mit den Schweizer Flughäfen Basel und Zürich verhandelt, wo die künftige Lufthansa-Tochter Swiss Marktführer ist.

Germanwings will allerdings weiter wachsen und plant bereits ein fünftes Drehkreuz. Die 2002 gegründete Germanwings, die der Lufthansa-Beteiligung Eurowings gehört, verfügt bisher über die drei Drehkreuze Köln-Bonn, Stuttgart und seit diesem Frühsommer Berlin. Das Billigflugangebot am Flughafen Hamburg mit einem großen Einzugsgebiet in Norddeutschland galt unter Luftfahrtexperten noch als erheblich ausbaufähig.

In Hamburg würden zunächst zwei Flugzeuge stationiert, elf Ziele in Deutschland und Europa stünden auf dem Flugplan. Zwei Flüge sollen täglich nach London-Gatwick gehen. Zudem seien Stockholm und Oslo Ziele. Mit Krakau, zu dem bisher noch keine Linienverbindung ab Hamburg bestand, Warschau und Zagreb gehören drei osteuropäische Städte zu den neuen Zielen von Germanwings. Toulouse, die Zentrale des Flugzeugherstellers Airbus, verbindet die Airline künftig viermal pro Woche mit dem Airbus-Standort Hamburg. Weiteres internationales Ziel ist Istanbul mit drei wöchentlichen Verbindungen.

Innerdeutsch fliegt Germanwings künftig einmal täglich nach München. Daneben wird die bereits bestehende Verbindung zwischen Hamburg und Stuttgart zum Winterflugplan von zwei auf drei tägliche Flüge aufgestockt. Weiterhin werde Germanwings in Kürze ein zusätzliches innerdeutsches Ziel bekannt geben, das zweimal täglich mit Hamburg verbunden wird.

Germanwings hatte im Juni 18 Flugzeuge vom Typ Airbus A319 bestellt und damit die eigenen Wachstumspläne untermauert. Die Maschinen sollen ab Dezember 2006 bis 2008 ausgeliefert werden.

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