Für 2005 Wachstum im zweistelligen Bereich angepeilt
Repower schreibt wieder Gewinne

Der Hamburger Windanlagenhersteller Repower ist im dritten Quartal in die Gewinnzone zurückgekehrt. Angesichts des schwachen deutschen Marktes wird Repower aber voraussichtlich weniger Anlagen in diesem Jahr aufstellen als bislang geplant.

HB FRANKFURT. „In Deutschland ist der Markt für Windenergie faktisch zusammengebrochen“, sagte Repower-Chef Fritz Vahrenholt am Freitag. Repower sei es aber gelungen, den Auslandsanteil von 3 Prozent im vergangenen Jahr auf gegenwärtig 30 Prozent zu erhöhen. Dennoch habe die Entwicklung im Ausland den Rückgang im deutschen Markt von 23 Prozent nicht ausgleichen können. Er rechne weiterhin damit, dass Repower bei Umsatz und Ertrag 2004 ein moderates Wachstum erzielen werde, bekräftigte Vahrenholt.

„Für 2005 habe ich unverändert die Hoffnung, ein prozentual zweistelliges Wachstum hinzubekommen“, fügte er hinzu. Im dritten Quartal stieg das Betriebsergebnis auf 0,9 Millionen Euro nach einem Minus von einer Million Euro im Vorjahresquartal, teilte das im TecDax gelistete Unternehmen mit. Der Umsatz stieg auf 64,4 Millionen Euro nach 39,9 Millionen Euro. Ende September habe Repower einen Auftragsbestand über 243 Windenergieanlagen ausgewiesen. Das entspreche einem Auftragsvolumen von 353,8 Millionen Euro und somit einer Steigerung von 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Ursprünglich hatte Repower für 2004 geplant, 190 Anlagen aufzustellen. Bis Ende September hat Repower 75 Anlagen errichtet.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%