Fusionsgenehmigung erteilt
Grünes Licht für Ehe von US Airways und America West

HB PHOENIX. Die amerikanische Billigfluglinie America West und die in einem Insolvenzverfahren operierende siebtgrößte amerikanische Fluggesellschaft US Airways Group haben von der US-Behörde ATSB grünes Licht für ihren geplanten Zusammenschluss erhalten. Dies haben die beiden Unternehmen am Freitag bekannt gegeben. Es steht jetzt nur noch die Genehmigung durch das für die US Airways zuständige Insolvenzgericht aus.

Die ATSB (Air Transportation Stabilization Board) war nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 gebildet worden, um staatliche amerikanische Kreditgarantien in Höhe von bis zu zehn Mrd. Dollar an angeschlagene US-Fluggesellschaften zu vergeben.

Die Kartellbehörde hatte bereits vor einem Monat grünes Licht für die Fusion gegeben. Im Mai hatten die beiden Firmen mitgeteilt, dass America West zusammen mit mehreren Investoren den bankrotten Konkurrenten kaufen und sich damit im harten Wettbewerb mit Billigfliegern besser positionieren wolle.

Die America West Holdings Corporation hat noch Kreditgarantien in Höhe von 300 Mill. Dollar und US Airways von 708 Mill. Dollar offen stehen. Deswegen war die Zustimmung der ATSB zu dem geplanten Zusammenschluss notwendig. Das US-Justizministerium hatte die Fusion bereits gebilligt.

Wie die ATSB am Freitag bekannt gab, sollen die Bürgschaften der beiden Unternehmen nach der Fusion nicht zusammengefasst werden. Die Kredite würden nach getrennten Rückzahlungsplänen getilgt.

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