Gäste griffen durchschnittlich tiefer in die Tasche
Löcher bei Disneyland Paris werden größer

Bei Disneyland Paris werden die Verluste immer größer. Im Geschäftsjahr 2002/2003, das Ende September auslief, stieg der Nettoverlust des größten Freizeitparks Europas von 33,1 Millionen auf 56 Millionen Euro. Das berichtete der Betreiber Euro Disney am Montag in Marne-la-Vallée bei Paris.

HB PARIS. Die Besucherzahlen sanken im betreffenden Geschäftsjahr um rund 700 000 auf 12,4 Millionen Gäste. Als Gründe nannte Vorstandschef André Lacroix vor allem die Tourismuskrise, Streiks in Frankreich und das geringe Wirtschaftswachstum.

Obwohl die Hotelauslastung von 88,2 auf 85,1 Prozent sank, stiegen die Einnahmen in diesem Bereich um 1,2 Prozent auf 416,7 Millionen Euro, da die Gäste durchschnittlich etwas tiefer in die Tasche griffen. Der Gesamtumsatz sank jedoch um 2,1 Prozent auf 1,05 Milliarden Euro. Dabei schrumpfte der Umsatz des Themenparks um 3,3 Prozent auf 508,5 Millionen Euro.

Das Unternehmen hatte bereits Finanzschwierigkeiten eingeräumt. Lacroix zufolge stellt The Walt Disney Company, mit 39,1 Prozent größter Anteilseigner, eine weiteren nachgeordneten Kreditrahmen von 45 Millionen Euro bereit.

Nachdem Anfang November ein Stillhalteabkommen mit den Gläubigern erreicht worden sei, hänge das Erreichen der langfristigen Ziele von den weiteren Finanzierungsverhandlungen ab. Zweitgrößter Einzelaktionär der börsennotierten Euro Disney ist mit 16,3 Prozent der saudische Prinz El Walid.

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