Gastgewerbe
In den Hotels bleiben die Betten leer

Das deutsche Gastgewerbe setzt seine Talfahrt unvermindert fort. In der ersten Hälfte des Jahres lag der Umsatz in den Gaststätten und Hotels um 4,8 Prozent unter dem der ersten sechs Monate 2008, wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte. Selbst dieses Ergebnis konnte erneut nur mit erhöhten Preisen erreicht werden.

HB WIESBADEN. Zu unveränderten Preisen hätte sogar 6,9 Prozent betragen. Genau dieselbe Quote errechneten die Statistiker für den Monat Juni im Vergleich zum Vorjahresmonat. Im Vergleich zum Mai ging der Umsatz im Juni um 1,5 Prozent und damit überdurchschnittlich zurück. In unveränderten Preisen machten die Wirte nur noch 88,3 Prozent des Umsatzes aus dem Jahr 2005.

Laut Statistik wurden die Beherbergungsbetriebe noch stärker getroffen als die Gastronomie. Die Hotels und Pensionen verloren im ersten Halbjahr 7,1 Prozent ihres Umsatzes gegenüber dem Vorjahreszeitraum, zu unveränderten Preisen sogar 9,4 Prozent. In der Gastronomie kam nur ein um 3,4 Prozent geschrumpfter Umsatz in den Kassen. In diesem Segment verloren die Caterer mit einem Minus von 4,6 Prozent besonders stark.

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