Gastwirte nehmen deutlich weniger ein
Deutsche gehen weniger in die Kneipe

Die deutschen Gastwirte und Hoteliers haben im Monat August zum wiederholten Mal ein Umsatzminus verkraften müssen.

HB WIESBADEN. Von Juli auf August ging der Umsatz im Gastgewerbe kalender- und saisonbereinigt um nominal 1,4 Prozent und ohne Preisveränderungen (real) um 1,6 Prozent zurück, teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit. Die Gäste gaben damit 3,3 Prozent weniger Geld in Restaurants, Kneipen und Hotels aus als vor einem Jahr; real blieb der Umsatz sogar um 4,2 Prozent unter dem Niveau von August 2003. Damit summierte sich das reale Umsatzminus in den ersten acht Monaten des laufenden Jahres auf 2,4 Prozent.

Das Gastgewerbe leidet schon seit Jahren unter der Konsumzurückhaltung der Deutschen, wobei Restaurants und Kneipen davon besonders hart betroffen sind. Im August hatten Gaststätten einen Umsatzeinbruch von mehr als sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu verkraften. Seit Jahresanfang ist bei Restaurantbesitzern und Kneipiers damit insgesamt ein Umsatzminus von fast fünf Prozent aufgelaufen.

Die beiden anderen Bereiche - Beherbergungsgewerbe sowie Kantinen und Caterer - konnten dagegen bis August ein Umsatzwachstum von real 0,3 beziehungsweise 1,0 Prozent verbuchen. Allerdings nahmen Hotels und Pensionen im August gut zwei Prozent weniger ein als vor einem Jahr. Der reale Umsatz der Kantinen und Caterer lag 0,2 Prozent unter dem Vorjahresstand. Als einziger Bereich konnten sie aber ein nominales Umsatzplus von fast einem Prozent verzeichnen.

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