Gedämpfte Erwartungen auf raschen Verkauf
Österreichische Post vor Privatisierung

Am 1. September will der Vorstand der österreichischen Post dem Aufsichtsrat seine Pläne über die Zukunft des zur Privatisierung anstehenden Staatsunternehmens vorlegen.

HB WIEN. „Es sind verschiedene Varianten möglich, wie es mit der Post weitergehen soll, alleine oder mit einem Partner“, sagte ein Post-Sprecher am Dienstag. Details oder Zeitpläne wollte er nicht nennen.
Die staatliche Privatisierungsholding ÖIAG, die den Post-Aufsichtsrat beherrscht, werde die Vorschläge dann in ihrer turnusgemäßen Sitzung am 17. September beraten, sagte eine ÖIAG-Sprecherin. Ob bereits dann über den weiteren Verlauf und Details der Privatisierung entschieden wird, sei offen.

Die Deutsche Post AG hatte ihr Interesse an einem Einstieg zu Wochenbeginn erneuert. Bereits Mitte Juli hatte die Post, die ihre Auslandsexpansion zuletzt stark ausgebaut hatte, auf eine zügige Entscheidung in Wien gedrängt.

„Ob wir privatisiert werden, ist Sache des Eigentümers, aber es besteht aktuell keine Notwendigkeit“, wurde der österreichische Post-Generaldirektor Anton Wais am Montag in einem Interview mit der „Financial Times Deutschland“ zitiert. Bislang galt Wais der Zeitung zufolge als Befürworter der Hereinnahme eines strategischen Partners.

Seite 1:

Österreichische Post vor Privatisierung

Seite 2:

Seite 3:

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%