Gepa
Fairhandelshaus legt beim Umsatz zu

Das kirchennahe Handelshaus Gepa hat seinen Umsatz im vergangenen Jahr um 7,2 Prozent auf gut 74 Millionen Euro gesteigert. Wichtigstes Produkt war dabei Kaffee. Nun will das Unternehmen sein Sortiment aufstocken.
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WuppertalDas kirchennahe Handelshaus Gepa hat sein Geschäft mit Lebensmitteln aus fairem Handel im vergangenen Jahr ausgebaut. Der Umsatz stieg um 7,2 Prozent auf rund 74 Millionen Euro, teilte das auf Zusammenarbeit mit Entwicklungsländern spezialisierte Unternehmen am Donnerstag in Wuppertal mit. Wichtigstes Produkt war Kaffee mit einem Zuwachs um 7,6 Prozent auf 31,7 Millionen Euro.

Bei Schokoladen legte der Erlös um 8,9 Prozent auf 16 Millionen Euro zu. In diesem Jahr würden nun erstmals auch Saisonartikel wie Schoko-Nikoläuse, Weihnachtsschokolade oder Lebkuchen-Konfekt gebündelt in größerem Stil angeboten, sagte Geschäftsführer Peter Schaumberger.

Wichtigster Umsatzbringer war 2016 der Verkauf der etwa 450 Lebensmittel-Produkte in Super- und Biomärkten, der Umsatz stieg hier um zehn Prozent auf 28 Millionen Euro. Der traditionelle Absatz über die etwa 800 Weltläden sowie 5000 Aktionsgruppen ging leicht auf 21 Millionen Euro zurück. Der Verkauf von Rohwaren wie Kakao an ausländische Schwesterorganisationen brachte 15,6 Millionen Euro ein.

Die Gepa wird getragen von Entwicklungs- und Jugendorganisationen der evangelischen und katholischen Kirche. Gewinne fließen wieder in den fairen Handel. Das vor 42 Jahren gegründete Unternehmen kooperiert mit über 150 Genossenschaften in Asien, Afrika und Amerika, in denen Zehntausende Kleinbauern organisiert sind. Beim fairen Handel geht es unter anderem um auskömmliche Erzeugerpreise und sichere Arbeitsstandards.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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