Gerichtsbeschluss
Mindestkontingente für Billigflugtickets verlangt

Mindestens jeden zehnten Platz in einer Maschine müssen Billig-Airlines für Niedrigpreis-Offerten bereithalten. Mit diesem Beschluss hat am Dienstag erstmals ein deutsches Gericht über die Mindestkapazität bei Billigflügen entschieden.

HB HANNOVER. Bei Billigangeboten muss eine Luftfahrtgesellschaft Laut 18. Zivilkammer des Landgerichts Hannover muss dieses Mindestmaß bei der Sitzplatzkapazität eines Flugzeugs eingehalten werden, damit es sich nicht um ein sittenwidriges Lockangebot handelt.

Die beklagte Fluglinie Hapag Lloyd Express (HLX) hatte in dem Prozess angegeben, dass bei ihren angebotenen Billigflügen mindestens zwölf von 119 Sitzplätzen zu einem Niedrigpreis verkauft wurden. Das Gericht sah damit die festgelegten Kriterien als erfüllt. Die Kläger erklärten den Fall daraufhin für erledigt. Eine Vereinigung gegen unlauteren Wettbewerb hatte gegen die Tochtergesellschaft der Tui AG, Hannover, geklagt. Die Kläger verlangten von der Fluggesellschaft, nicht mehr damit zu werben, Flüge ab 19,99 Euro anzubieten, ohne auf das begrenzte Platzangebot hinzuweisen.

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