Gerichtsverhandlung um sechs Wochen verschoben
Streit um Abfindung bei Beiersdorf bleibt offen

Das Landgericht hat die Verhandlung um ein Pflichtangebot für den Streubesitz des Hamburger Körperpflegekonzerns Beiersdorf („Nivea“) um weitere sechs Wochen verschoben. Das teilte ein Gerichtssprecher mit. Damit bleibt der Streit vorerst offen.

lip HAMBURG. Die stadteigene Hamburger Gesellschaft für Vermögens- und Beteiligungsverwaltung (HGV) sah sich nach der ersten gerichtlichen Anhörung am Freitag vergangener Woche bestätigt, dass dem Streubesitz kein Abfindungsangebot zustehe. Dies sah der klagende US-Fonds Peter Schoenfeld anders. „Das Gericht hat nicht ausgeschlossen, dass eine Abfindung an den Streubesitz doch notwendig ist“, erklärte eine Sprecherin des Fonds. Nach ihren Angaben werde das Gericht demnächst entscheiden, ob Zeugen zu dem Fall vernommen werden sollten. In der Auseinandersetzung geht es darum, ob die HGV, der Kaffeeröster Tchibo sowie die Beiersdorf-Pensionskasse Troma gemeinschaftlich vom Münchener Versicherungskonzern Allianz ein Aktienpaket von 32,6 Prozent an Beiersdorf erworben haben und sie hierdurch den Kleinaktionären eine Abfindung von 130 Euro zahlen müssen. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hatte im Januar entschieden, dass der gemeinsame Erwerb der Aktien nicht zu einem Pflichtangebot an die außenstehenden Aktionäre führen muss.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%