Geringer Gewinn bei L'Oréal
Trend zur Natürlichkeit setzt L'Oréal zu

Der Kosmetikkonzern L'Orèal muss sich das erwartete Umsatzergebnis abschminken: Natürlichkeit ist gefragt und so fällt der Umsatz von L`Oréal überraschend geringer aus.
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ParisEin kräftiges Wachstum in Schwellenländern stimmt den weltgrößten Kosmetikkonzern L'Oreal zuversichtlich. Der Konkurrent von Estee Lauder wolle 2014 „etwas besser“ als der Weltmarkt abschneiden, teilte der französische Hersteller von Armani-Parfüm und Lancome-Cremes am Montag mit.

Im vierten Quartal dürfte sich das Umsatzwachstum auf vergleichbarer Basis beschleunigen. Dazu trügen auch eine Verbesserung des Geschäfts mit Massenprodukten sowie günstigere Wechselkurse bei. Sehr gut lief es dem Management zufolge zuletzt in Schwellenländern in Asien, Lateinamerika, Osteuropa und Afrika. Zudem sei der Konzern auf der Suche nach Akquisitionsmöglichkeiten, um sein Wachstum voranzutreiben.

Im dritten Quartal verfehlte der Beiersdorf-Rivale mit einem Umsatzanstieg auf vergleichbarer Basis um 2,3 Prozent auf 5,39 Milliarden Euro die Markterwartungen. Analysten hatten im Durchschnitt 3,6 Prozent erwartet. Im Vorquartal lag der Zuwachs noch bei 4,1 Prozent. Gründe seien ein Umsatzrückgang in Europa und ein schleppendes Geschäft in den USA gewesen. Der Markt für Verbraucherprodukte schwäche sich ab, hieß es in der Mitteilung weiter. Vor allem das schlechte Sommerwetter in Westeuropa habe das Geschäft belastet.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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