Germanwings, Tuifly und Condor
Billigfliegerfusion angeblich auf der Kippe

Das geplante Zusammengehen der der Billigflugtöchter von Lufthansa, Tui und Thomas Cook steht einem Zeitungsbericht zufolge auf der Kippe.

HB HAMBURG. Die Gespräche über den Zusammenschluss von Germanwings, Tuifly und Condor verliefen derart schleppend, dass das Dreierbündnis immer unwahrscheinlicher werde, schrieb die "Financial Times Deutschland" am Donnerstag unter Berufung auf Verhandlungskreise.

"Ich sehe die Chancen für den Deal bei unter 50 Prozent", sagte ein ranghoher Manager der Zeitung. Ein anderer sagte, am Ende werde womöglich nur ein Zweierbündnis des Thomas-Cook-Ferienfliegers Condor mit einer der beiden anderen Fluggesellschaften stehen. Dass die Lufthansa auch die Germanwings-Mutter Eurowings mit ihren Regionalfliegern in das Bündnis einbringe, sei so gut wie ausgeschlossen.

Der Zeitung zufolge stocken die Verhandlungen nicht nur wegen der hohen Kerosinpreise, die eine Bewertung der Airlines erschweren. So verlange die Lufthansa einen Stellenabbau bei Tuifly und die Schließung der Flugzeugwartung in Hannover. Tui sei aber nicht zu harten Einschnitten bereit. Auch über das Geschäftsmodell gebe es noch keine Klarheit. Zudem rechneten Insider mit wettbewerbsrechtlichen Problemen. Die Fusionspläne waren erst Ende August bekanntgeworden.

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