Gerry Weber
Modefirma kippt nach Rabattschlacht Prognose

Rabattschlachten im Modehandel und Kosten für die Expansion belasten Gerry Weber. Nun kippt die Modefirma ihre Prognose. Der Umsatz soll aber dank der Übernahme des Konkurrenten Hallhuber steigen.
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FrankfurtDie Modefirma Gerry Weber hat nach einem Gewinneinbruch ihre Prognose gekippt. Das operative Ergebnis (Ebit) werde im laufenden Geschäftsjahr 2014/15 um 20 bis 25 Prozent unter dem Vorjahreswert von 108,9 Millionen Euro liegen, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Bislang hatte das Unternehmen einen leichten Ergebnisanstieg in Aussicht gestellt.

Der Umsatz soll dank der Übernahme des Konkurrenten Hallhuber hingegen um einen hohen einstelligen Prozentbereich steigen. Das wären im besten Fall knapp 940 Millionen Euro – bislang hatte Gerry Weber aber einen Gesamtumsatz von mindestens 970 Millionen Euro angepeilt. Im Frankfurter Späthandel verlor die Aktie knapp sieben Prozent im Vergleich zum Xetra-Schluss.

Im ersten Halbjahr lasteten die Rabattschlachten im Modehandel sowie Kosten für die Expansion auf dem MDax-Unternehmen. Das operative Ergebnis sank um gut ein Viertel auf 36,2 Millionen Euro. Der Umsatz legte zwar um 4,8 Prozent auf 432,7 Millionen Euro zu, blieb damit aber hinter den Erwartungen des Managements zurück.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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