Gerry Weber: Modekonzern verfehlt Erwartungen

Gerry Weber
Modekonzern verfehlt Erwartungen

Der Modekonzern Gerry Weber enttäuscht seine Analysten. In einem insgesamt schlechten Jahr für die Modeindustrie bleibt der Gewinn hinter den Erwartungen klar zurück. Schuld ist vor allem das Wetter.
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DüsseldorfWetterkapriolen haben den Modekonzern Gerry Weber im vergangenen Jahr ausgebremst. In dem Ende Oktober abgelaufenen Bilanzjahr 2013/14 verharrte der Umsatz mit 852,1 Millionen Euro auf Vorjahresniveau, wie die westfälische Modefirma am Donnerstag mitteilte.

Das operative Ergebnis kletterte leicht um 2,9 Prozent auf 108,9 Millionen Euro. Damit verfehlte Gerry Weber die Analystenschätzungen. Der Vorstand hatte im November seine Jahresziele kassiert, die ursprünglich Erlöse von 900 Millionen Euro vorsahen und ein Ebit von 120 Millionen.

2014 sei wie das Vorjahr kein gutes Jahr für die gesamte Modeindustrie in Deutschland und Europa gewesen, konstatierte der Vorstand nun. Neben dem verregneten Sommer, dem milden Herbst und Winter hätten die politischen und wirtschaftlichen Krisen die Kunden verunsichert.

Einen Ausblick auf das laufende Jahr will der Vorstand im Februar zur Bilanzpressekonferenz geben ebenso wie den Stand der geplanten Übernahme des Modeunternehmens Hallhuber.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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