Gerry Weber Modekonzern von Rabatt-Schlachten bedroht

Trotz einer schwierigen Phase im laufenden Geschäftsjahr hält der Modekonzern Gerry Weber an seinen Zielen für 2014 fest. Sorgen macht insbesondere der weitere Abbau der Warenbestände des Kleidungsherstellers.
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Der Modekonzern sieht optimistisch in die Zukunft. Quelle: dpa
Gerry Weber

Der Modekonzern sieht optimistisch in die Zukunft.

(Foto: dpa)

DüsseldorfDie mangelnde Kauflust infolge des milden Winters und Rabattschlachten haben dem Modekonzern Gerry Weber zugesetzt. Auch im Frühjahr blieben die Rahmenbedingungen für die Modeindustrie schwierig, erklärte der Vorstand am Montag. Der Konzern werde auch im zweiten Quartal durch den weiteren Abbau von Warenbeständen belastet. Konzernchef Ralf Weber bekräftigte dennoch die Jahresziele.

Im Zeitraum November bis Januar schrumpfte der operative Gewinn (Ebit) um 4,5 Prozent auf 17,4 Millionen Euro, wie Weber mitteilte. Netto blieben 10,5 (Vorjahr: 11,6) Millionen Euro. Der Umsatz legte dank des Ausbaus der in Eigenregie geführten Geschäfte um 1,1 Prozent auf 192,4 Millionen Euro zu.

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