Gerstensaft in Nahost: Heineken dankt arabischen Bürgern den Bierdurst

Gerstensaft in Nahost
Heineken dankt arabischen Bürgern den Bierdurst

In Industriestaaten hat der Bierdurst der Konsumenten den Scheitelpunkt überschritten. Wie so oft bringen Schwellenländer neue Nachfrage – für Firmen wie Heineken ein Lichtblick, auch wenn das Ergebnis 2013 enttäuscht.
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BrüsselNach Absatzproblemen rechnet der weltweit drittgrößte Brauerei-Konzern Heineken in diesem Jahr dank einer höheren Nachfrage in Schwellenländern mit steigenden Erlösen. Bereits in der zweiten Jahreshälfte 2013 sei in afrikanischen Ländern und dem Nahen Osten, aber auch in Westeuropa mehr Bier verkauft worden, teilte der Hersteller von Marken wie Desperados oder Sol am Mittwoch mit. Allerdings könnten sich die Währungsturbulenzen in den aufstrebenden Ländern, in denen der Konzern mittlerweile jeden zweiten Euro verdient, negativ bemerkbar machen. Nur dank höherer Preise erzielte die drittgrößte Brauerei der Welt im vergangenen Jahr ein minimales Umsatzplus von 0,1 Prozent.

Wie von Analysten erwartet, fiel der Gewinn vor Sonderposten 2013 um zwei Prozent auf 1,59 Milliarden Euro. Heineken hatte im Oktober davor gewarnt, dass der Überschuss um einen niedrigen einstelligen Prozentsatz fallen werde, nachdem zunächst ein stabiler Gewinn angepeilt worden war. Vor allem in Mittel- und Osteuropa lief es für Heineken nicht rund, aber auch mehrere Schwellenländer blieben hinter den Erwartungen zurück. Der positive Ausblick stimmte die Anleger aber versöhnlich: Die Aktie legte zum Handelsauftakt um 2,5 Prozent zu.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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