Gesamteuropäische Aufstellung bleibt
Thomas-Cook-Chef sieht Sanierung auf gutem Weg

Der finanziell angeschlagene deutsche Reisekonzern Thomas Cook AG hat seine Situation in diesem Jahr deutlich verbessert: „Drei Viertel des Sanierungsweges sind zurückgelegt“, sagte Vorstandschef Wolfgang Beeser dem „Handelsblatt“.

HB FRANKFURT. „Es ist wichtig, dass die Mitarbeiter jetzt wissen: Die schmerzhaftesten Schnitte sind vorbei.“ Europas zweitgrößtes Touristik-Unternehmen (u.a. Neckermann, Condor, Thomas Cook) hat in diesem Jahr zehn Prozent seines Personals in Deutschland abgebaut und unter anderem 25 hochdefizitäre Reisebüros geschlossen.

Spekulationen, nach denen sich Thomas Cook unter dem neuen Vorstandschef weitgehend auf seinen deutschen Kern um Condor und Neckermann zurückziehen könnte, erteilte Beeser eine klare Absage: „Wir bleiben so gesamteuropäisch aufgestellt, wie wir es heute sind.“ Es seien „allenfalls kleinere Korrekturen“ geplant. Auf die weitere finanzielle Unterstützung der Mutterkonzerne Karstadt-Quelle und Lufthansa kann Thomas Cook dabei nicht mehr zählen: „Wir müssen das Unternehmen aus eigener Kraft dorthin führen, wo wir es haben wollen. Das heißt im Klartext: Wir brauchen im laufenden Geschäftsjahr 2004/2005 schwarze Zahlen,“ sagte Beeser.

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