Geschäft wird durch Werbung auf den Autos finanziert werden
Niki Lauda macht Sixt auf Konkurrenz

Der Ex-Rennfahrer Niki Lauda wagt sich ins Revier von Deutschlands größtem Autovermieter Sixt. Der Österreicher eröffnet in München eine Billig-Vermietstation seiner Marke LaudaMotion. Bei der können die Kunden für 1 Euro pro Tag über das Internet einen Smart mieten.

HB MÜNCHENA. Finanziert wird das Geschäft in erster Linie über Werbung auf den Autos. Die Fahrzeuge sollen als rollende Litfass-Säule durch die Stadt fahren. „Die Menge ist der Schlüssel zum Erfolg“, sagte Lauda am Mittwoch einen Tag vor dem Start in München. Zunächst stehen 60 Smarts im Fuhrpark, der weiter aufgestockt werden soll.

In Österreich ist Lauda bereits seit einem Jahr in Wien und Linz aktiv. Er rechnet hier für 2004 mit einem Jahresumsatz von 1,5 Millionen Euro. Sollte das Geschäft gut laufen, ist die Ausweitung in andere Städte geplant. Sixt will mit seiner neuen Billigmarke Sixti in diesem Jahr zehn Millionen Euro Umsatz machen.

Die Mieter der Lauda-Fahrzeuge müssen mindestens 30 und dürfen höchstens 100 Kilometer mit dem Wagen am Tag fahren. Alles darunter und darüber kostet extra. Die Fahrzeuge müssen zudem sauber zurückgegeben werden und haben in der eingeschlossenen Vollkaskoversicherung einen Selbstbehalt von 750 Euro.

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