Geschäftseinbruch
Versandhändler Takkt ordnet Kurzarbeit an

Wegen der anhaltenden Kaufzurückhaltung in Folge der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise brechen beim Büromöbel-Versandhändler Takkt die Umsätze weg. Nun schickt das Stuttgarter Unternehmen seine Mitarbeiter in Deutschland in Kurzarbeit.

HB STUTGART. Im Januar und Februar seien die Erlöse ohne Berücksichtigung von Währungseinflüssen um 30 Prozent geschrumpft, teilte Takkt am Freitag mit. Eine Trendwende im ersten Quartal sei nicht in Sicht. Die Profitabilität sei trotz der unerwartet starken und schnellen Talfahrt der Nachfrage gesichert, auch bei den Expansionsplänen seien keine Abstriche nötig.

Takkt hatte nach einem schwachen vierten Quartal und einem unerfreulichen Jahresstart bereits die Arbeitszeit verkürzt. Die Nutzung von Arbeitszeitkonten und flexiblen Entlohnungsmodellen reichten nun jedoch nicht mehr aus, um den Geschäftsrückgang abzufedern, hieß es. An mehreren deutschen Standorten sei Kurzarbeit daher unumgänglich. In Deutschland beschäftigt Takkt rund 700 Mitarbeiter.

Details zum Geschäftsverlauf im ersten Quartal will der zur Haniel-Gruppe gehörende Versandhändler am 25. März bekanntgeben. Im vierten Quartal 2008 war der Umsatz mit Büromöbeln und Betriebsausstattung um gut acht Prozent auf 229 Mio. Euro gefallen. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) schrumpfte um 20 Prozent auf 32,6 Mio. Euro.

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