Gesellschaften konnten Erhöhung nicht auf Kunden umlegen
Austrian Airlines und Air Berlin wollen gegen Sicherheitsgebühren klagen

Die österreichische Fluggesellschaft Austrian Airlines (AUA) will vor dem Verfassungsgericht des Landes gegen die vom Finanzministerium zum Jahresanfang nahezu verdoppelten Sicherheitsgebühren auf den Flughäfen in Österreich klagen.

HB WIEN. Nach einem Bericht der Wiener Tageszeitung „Kurier“ vom Donnerstag wollen Air Berlin und „Niki“ sich der Klage anschließen. Die AUA begründet die Klage mit einer „eklatanten Ungleichbehandlung“ der Luftfahrt gegenüber anderen Verkehrsträgern, wie dem Straßenverkehr und der Bahn.

Das Innen- und das Finanzministerium in Wien hatte die Gebühren zum 1. Januar mit nur vierwöchiger Vorwarnung von 4,36 Euro auf knapp 8 Euro angehoben. Dadurch hätten die Fluggesellschaften diese Erhöhung auf zahlreiche Buchungen nicht auf die Kunden umlegen können. Allein „Niki“ sei dadurch ein Verlust von bis zu 400 000 Euro entstanden. „Niki“-Chef Niki Lauda beklagte im „Kurier“, dass es für die Erhöhung keinen Grund gebe: „Es hat sich nämlich nichts geändert. Weder gibt es mehr Sicherheitskräfte noch gibt es neue Geräte“, sagte er dem Blatt.

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