Gespräche mit Reederei NOL stocken
Widerstand für Tui-Chef Frenzel

Gegenwind für Tui -Chef Michael Frenzel: Die Fusionsgespräche zwischen dem Reisekonzern und der singapurischen Reederei Neptune Orient Lines (NOL) stehen offenbar vor dem Aus.

HB FRANKFURT. "Die Gespräche sind so gut wie gescheitert", zitierte das » "Wall Street Journal" in seiner Onlineausgabe von Mittwoch einen Insider. Das von Singapurs Staatsfonds Temasek kontrollierte Unternehmen und Tui könnten zu gegebener Zeit wieder an den Verhandlungstisch zurückkehren, derzeit sei jedoch keine Einigung absehbar.

Grund für das Scheitern der Gespräche sei die Uneinigkeit darüber, wer das fusionierte Unternehmen führen solle, sagte eine andere Person nach Angaben der Zeitung. Auch von den Tui -Aktionären gebe es Widerstand. Tui wollte sich zu dem Bericht nicht äußern.

Mitte Februar hatte Neptune-Chef Thomas Held Bereitschaft für einen Zusammenschluss mit einem Konkurrenten signalisiert. "Wir erwarten eine Konsolidierung in der Containerschifffahrt und wollen dabei eine aktive Rolle spielen", sagte er. Zu einer möglichen Fusion mit der Tui -Schifffahrtstochter Hapag -Lloyd wollte er sich jedoch nicht äußern. Tui hatte wiederholt betont, dass es keine Verhandlungen gibt. Aus Sicht von Branchenexperten wäre ein Zusammenschluss von Hapag -Lloyd und NOL sinnvoll. Sie lägen zusammen weltweit auf Platz drei hinter der dänischen Moeller -Maersk und der schweizerischen Mediterranean Shipping Company.

Frenzel ist erst kürzlich von seinem Vorhaben abgerückt, die Reederei-Tochter Hapag -Lloyd und den Tui -Mutterkonzern zu verschmelzen. Diese Pläne waren auf Widerstand von Großaktionär John Fredriksen gestoßen.

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