Gesundheitsbranche
Curanum erwartet 2009 Gewinnrückgang

Der Pflege- und Seniorenheimbetreiber Curanum rechnet für das laufende Jahr wegen des härteren Wettbewerbs mit etwas schwächeren Geschäften. An der Expansionsstrategie ändert das aber offenbar nichts.

HB FRANKFURT. 2009 sei mit vielen Neueröffnungen in der Branche zu rechnen, sagte Finanzvorstand Bernd Rothe am Dienstag in Frankfurt. „Das bedeutet, dass wir eine verstärkte Wettbewerbssituation an den verschiedenen Standorten bekommen werden.“

Die erwartete Zunahme der Arbeitslosigkeit aufgrund der Konjunkturkrise führe zudem zu mehr häuslicher Pflege. Daher sinke die Nachfrage nach Heimplätzen tendenziell. Curanum betreibt derzeit 68 Einrichtungen mit rund 7 700 Pflegeplätzen und fast 1 700 betreuten Wohnungen.

Ohne Zukäufe und Neueröffnungen erwartet das Münchener Unternehmen für dieses Jahr ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von 27,5 bis 29,0 Mio. Euro. Für das vergangene Jahr stand ein operativer Gewinn von 29,3 Mio. Euro in den Büchern. Beim Nettogewinn werden 6,5 bis 8,5 Mio. Euro angepeilt nach sieben Mio. im Jahr 2008. Beim Umsatz steuert das Unternehmen mit seinen rund 5 900 Beschäftigten 257 bis 259 (2008: 257) Mio. Euro an. Finanzchef Rothe geht dabei von einer Auslastungsquote von 88 Prozent in den Curanum-Häusern aus.

An seiner Strategie, pro Jahr sieben bis acht Einrichtungen mit rund 800 bis 1000 Betten zu übernehmen, will Curanum festhalten. „Dazu stehen wir nach wie vor“, sagte Rothe. Der Finanzchef geht für die Jahre 2010 und danach von einem deutlich besseren Geschäftsumfeld und steigenden Belegungszahlen aus.

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