Geteilter Verkauf bringt mehr in die Kassen
Drogerie-Kette für 4,5 Milliarden Dollar verkauft

Die US-Drogerie-Kette Eckerd wechselt für 4,525 Milliarden Dollar den Eigentümer. Der US-Einzelhandelskonzern J.C. Penney verkauft sie an zwei Konkurrenten.

HB NEW YORK. Wie das Unternehmen am Montag mitteilte, soll die kanadische Drogerie-Kette Jean Coutu Group für 2,375 Milliarden Dollar rund 1 540 Eckerd-Geschäfte vorwiegend im Nordosten der USA übernehmen. Darüber hinaus werde der zweitgrößte Drogerie-Betreiber der USA, CVS, die übrigen 1 260 Geschäfte sowie Eckerds Versandabteilung für rund 2,15 Milliarden Dollar erwerben.

Die Übernahmen seien am Montag vereinbart worden. Damit endet ein sechsmonatiges Auktionsverfahren, das dem Einzelhandelskonzern J.C. Penney Liquidität für seine Kern-Geschäftsfelder in die Kassen spülen soll. Der Konzern will bereinigt nach Steuern und Kosten rund 3,5 Milliarden Dollar erlösen. Das Unternehmen hat noch nicht über die Verwendung des Geldes entschieden, einschließlich eines Rückkaufs von Schulden und eigenen Aktien.

In mit der Transaktion vertrauten Kreisen hieß es, sowohl Jean Coutu als auch CVS hätten jeweils Interesse an einer Übernahme des gesamten Eckerd-Unternehmens gehabt. J.C. Penney habe sich aber letztendlich für den geteilten Verkauf entschieden, um mehr daran zu verdienen und gleichzeitig etwaige kartellrechtliche Verfahren zu vermeiden. Analysten sagten, der Verkauf Eckerds unterstütze die Schuldenreduzierung des Konzerns und stelle dem Kaufhaus-Geschäft neue Liquidität zur Verfügung.

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