Getränkehersteller
Berentzen leidet unter hohen Rohstoffpreisen

Wegen hoher Rohstoffpreise bleibt der Getränkehersteller Berentzen hinter seinen Gewinnerwartungen zurück. Außerdem belasten die Kosten für den Ausbau des Geschäfts in China und der Türkei das Ergebnis.
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HaselünneHohe Rohstoffpreise und Kosten für die Auslandsexpansion belasten das Ergebnis des Getränkeherstellers Berentzen. Das Konzernergebnis bleibe nach den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres hinter den internen Erwartungen zurück und liege unter dem des Vorjahreszeitraumes, teilte die Berentzen Gruppe AG aus dem emsländischen Haselünne mit. Zahlen nannte Berentzen nicht. Das Unternehmen veröffentlichte nur den Umsatz, der in den ersten neun Monaten im Konzern um 4,1 Prozent auf 110,6 Millionen Euro ohne Branntweinsteuer stieg. Die Zahl der Beschäftigten erhöhte sich leicht von 477 auf 500 Mitarbeiter.

Wegen hoher Rohstoffpreise sei die Materialaufwandsquote um 3,5 Prozentpunkte gestiegen. Zudem belasteten die Kosten für den Ausbau des Geschäfts etwa in China, der Türkei und den USA das Ergebnis. Der Vertrieb in China solle neu strukturiert werden. Berentzen verliert zudem bis Ende 2015 die Konzessionsverträge mit Pepsi und sucht derzeit nach Alternativen. Das im August veröffentlichte Halbjahresergebnis wies einen Konzernverlust von 5,7 Millionen Euro aus.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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