Getränkehersteller
Coca-Cola wird in Schwellenländern beliebter

Coca-Cola wuchs zuletzt vor allem in den Schwellenländern. Zu den wenigen Industrienationen, in denen der US-Getränkemulti zu Jahresbeginn merklich zulegen konnte, gehört Deutschland. Der Gewinn schrumpfte trotzdem.
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AtlantaDer Durst auf Getränke aus dem Hause Coca-Cola bleibt groß. Besonders die Menschen in den Schwellenländern griffen zu Jahresbeginn häufiger zum namensgebenden Softdrink, zu Fanta oder anderen Durstlöschern. Die Deutschen standen dem kaum nach. Am Ende musste der Konzern dennoch einen Gewinnrückgang verdauen, was an einem Firmenumbau sowie ungünstigen Wechselkursen lag.

Der Gewinn im ersten Quartal sank gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 15 Prozent auf annähernd 1,8 Milliarden Dollar (1,3 Mrd Euro), wie Coca-Cola am Dienstag in Atlanta mitteilte. Die Erwartungen der Börsianer wurden dennoch übertroffen und so stieg die Aktie.

Der Getränkeabsatz nahm weltweit um 4 Prozent zu. Besonders durstig zeigten sich Thailänder (plus 18 Prozent) oder auch Inder und Russen (jeweils plus 8 Prozent). Dagegen konsumierten die Menschen in den Industrienationen kaum mehr. Zu den Ausnahmen gehörten die Deutschen. Hierzulande wuchs der Getränkeabsatz um 3 Prozent.

Coca-Cola hat ein breites Angebot: Von der Zitronenlimonade Sprite über Lift-Apfelsaftschorle und Sportgetränke bis hin zu Apollinaris- und Bonaqa-Wasser. Der Konzernumsatz ging um 1 Prozent auf 11,0 Milliarden Dollar zurück, woran neben den Währungseffekten auch Unternehmensverkäufe Schuld hatten. Firmenchef Muhtar Kent zeigte sich dennoch zufrieden, vor allem vor dem Hintergrund der mancherorts unsicheren Wirtschaftslage. So stagnierte der Coca-Cola-Absatz im gesamten Europa.

Der größte Rivale Pepsi legt an diesem Donnerstag seine Geschäftsahlen vor. Der Konzern mit dem offiziellen Namen PepsiCo ist breiter aufgestellt. Er stellt neben Limonaden, Fruchtsäften (Tropicana) und Eistee (Lipton) auch Snacks (Lay's, Doritos) und Frühstücksflocken (Quaker Oats) her und hat sich mit der deutschen Großmolkerei Müller bei Joghurts verbündet.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Die Schwellenländer möchten aufholen, dort haben sie noch nicht soviel Diabetis oder Krebs (Durch künstliche Süßstoffe).

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