Getränkekonzern
Durst auf Coca-Cola hält an

Coca-Cola bleibt in aller Munde. Im ersten Quartal ist der Getränkeabsatz in allen Regionen der Welt gewachsen - auch die Deutschen tranken mehr Limonade aus dem Hause Coca-Cola. Doch entscheidend waren andere Gegenden.
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AtlantaDie wachsende Zahl kaufkräftiger Kunden in Indien und China sowie Preiserhöhungen haben Coca-Cola zu Jahresanfang einen unerwartet hohen Gewinn beschert. Netto verdiente der weltgrößte Limonaden-Konzern in den ersten drei Monaten des Jahres nach Angaben vom Dienstag 2,05 Milliarden Dollar und damit knapp acht Prozent mehr als vor einem Jahr. Der Umsatz legte um sechs Prozent auf 11,14 Milliarden Dollar zu.

Bei Börsianern kamen die Zahlen gut an. Die Aktie legte im vorbörslichen Handel zu.

In vielen Schwellenländern wächst dank des wirtschaftlichen Aufschwungs die Zahl derer rasant, die sich Getränke aus dem Hause Coca-Cola leisten können. In den gesättigten Märkten in Nordamerika und Europa machen dem Konzern dagegen das wachsende Gesundheitsbewusstsein sowie die Wirtschaftskrise zu schaffen.

Deshalb setzt Coca-Cola dort zunehmend auf andere Produkte wie Säfte und Wasser mit Vitamin-Zusatz. Der Getränkemulti hat auch Minute-Maid-Säfte, Powerade-Sportgetränke oder Apollinaris-Wasser im Angebot. Auch die Deutschen tranken zuletzt allerdings drei Prozent mehr Limonaden und Wasser aus dem Hause Coca-Cola.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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