Gewerkschaften schließen sich zusammen Der Kampf gegen Amazon wird international

Verdi bestreikt den Onlinehändler bereits seit Monaten. Nun holt sich die Gewerkschaft international Verstärkung: Verdi hat nach Berlin geladen, um eine internationale Strategie für bessere Löhne bei Amazon auszutüfteln.
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Verdi bestreikt Amazon schon seit Monaten. Nun holt sich die Gewerkschaft international Verstärkung. Quelle: dpa

Verdi bestreikt Amazon schon seit Monaten. Nun holt sich die Gewerkschaft international Verstärkung.

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BerlinIm Dauerstreit um mehr Geld für Beschäftigte des weltweit tätigen Versandhändlers Amazon wollen Gewerkschafter nun auch grenzübergreifend vorgehen. Arbeitnehmervertreter aus Polen, Tschechien, Großbritannien und den USA trafen am Mittwoch in Berlin zusammen, um den Kampf für bessere Arbeitsbedingungen zu koordinieren. „Die internationale Solidarität und grenzübergreifende Vernetzung von Gewerkschaften ist ein wichtiges Signal an Amazon“, teilte die Gewerkschaft Verdi als Gastgeber mit. Konkrete Pläne gab sie nicht bekannt, die Beratungen dauern bis Donnerstag.

In Deutschland beschäftigt Amazon an neun Standorten mehr als 9000 Mitarbeiter. Verdi versucht seit Monaten, Amazon mit Streikaktionen zu Tarifverhandlungen zu bewegen, die sich an den Bedingungen des Einzelhandels orientieren. Amazon lehnt das ab und sieht sich selbst als Logistiker, dessen Bezahlung schon am oberen Ende des branchenüblichen Niveaus liege.

  • dpa
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