Gewerkschaftsforderungen
Bedingungen für Grube-Berufung

Die Bahn-Gewerkschaften stellen laut Medienberichten umfangreiche Forderungen für ihre Zustimmung zur Berufung des neuen Bahn-Chefs. Sie wollen einer Berufung des Daimler-Vorstandes Rüdiger Grube nur zustimmen, wenn die Zugeständnisse vertraglich fixiert werden.

HB BERLIN. Die Regierung müsse zusagen, dass die Bahn als Konzern erhalten bleibe und nicht zerschlagen werde, sagte der Chef der Gewerkschaft GDBA, Klaus-Dieter Hommel, der "Süddeutschen Zeitung" (Samstag).

Zudem müsse der Datenskandal "vollständig aufgeklärt" werden. Auch solle ein "besserer Kundenservice" sowie eine "ausreichende Finanzausstattung des Unternehmens durch den Bund" zugesichert werden. In einem Vertrag zwischen Bund und Gewerkschaften müsse das alles "verbindlich festgeschrieben werden".

Nach Informationen der Zeitung hat Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) diese Woche von den Gewerkschaften GDBA und Transnet bereits einen ersten Entwurf für einen Vertrag über die Zukunft der Bahn erhalten. Der designierte Bahnchef Grube stellt sich am kommenden Montag den Fragen der Gewerkschafter von Transnet und GDBA. Er soll nach dem Willen der Bundesregierung noch im Mai die Nachfolge von Hartmut Mehdorn antreten.

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