Gewinn geht zurück Rihanna kommt Puma teuer zu stehen

Umsatz plus, Gewinn minus: Puma muss einen Rückgang bei den Überschüssen um fast ein Drittel hinnehmen. Grund dafür sind unter anderem hohe Ausgaben für Werbung.
Update: 06.11.2015 - 09:15 Uhr
Das Engagement der Sängerin kostet den Sportartikelkonzern einen Teil des Gewinns. Quelle: PR
Rihanna und ihre Puma-Werbung

Das Engagement der Sängerin kostet den Sportartikelkonzern einen Teil des Gewinns.

(Foto: PR)

MünchenEine teure Werbekampagne mit US-Popstar Rihanna und Sprinter Usain Bolt sowie Ausgaben für den Aufbau eigener Geschäfte haben den Sportartikel-Hersteller Puma im dritten Quartal belastet. Der Adidas- und Nike-Rivale litt zudem unter dem starken US-Dollar und Wertverfall von Währungen in wichtigen Auslandsmärkten.

Dadurch sank das operative Ergebnis (Ebit) von Juli bis September um gut 11 Prozent auf 41 Millionen Euro, wie der SDax-Konzern am Freitag in Herzogenaurach mitteilte. Damit schnitt das Unternehmen aber besser ab als von Analysten erwartet. Unter dem Strich verringerte sich der Konzerngewinn um fast ein Drittel auf 20 Millionen Euro.

Im zweiten Quartal hatte Puma noch Verluste geschrieben. Der Umsatz verbessert sich um 8,4 Prozent auf 914 Millionen Euro, was auf die Region Amerika und Asien/Pazifik zurückzuführen war.

In Europa sanken die Erlöse hingegen. Im Vorjahr habe noch der erstmalige Verkauf von Produkten des britischen Fußball-Clubs Arsenal Puma beflügelt. Zudem fehlten die Umsätze der inzwischen verkauften Outdoor-Marke Tretorn.

Zeigt her eure Schuhe!
Nicht der Dom, nicht Mekka, kein iPhone
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Die Expo XXLHalle in Köln war am Wochenende Ziel einer Pilgerschar von Turnschuh-Fans, die aus der ganzen Republik angereist waren. Schlange stehen für Schuhe? Mitnichten. Denn Sneaker, so heißt es in der Szene, sind ja nicht einfach nur Schuhe. Sneaker sind ein Lebensgefühl. Zum Teil waren die Besucher schon vier Stunden vor Einlass vor Ort.

Sneakerness - Europas größtes Turnschuhfestival
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Schon zum sechsten Mal fand die Sneakermesse in Köln statt, die auf einer Ausstellungsfläche von 4000 Quadratmetern Neuheiten und Raritäten zeigt, die gerade extrem angesagt sind. Zugegeben: Wir haben von der Materie nicht wirklich Ahnung, uns aber trotzdem für Sie in das Gewusel gewagt und ein paar spannende Schnappschüsse der angesagten Turnschuhperlen gemacht, die teilweise nur in ganz kleinen Stückzahlen produziert werden. Achten Sie doch einfach mal auf die winzigen Preiszettelchen ... Asphaltgold trifft es schon ziemlich gut.

Der Turnschuh als Kunstwerk
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Zu sehen waren Schuhe, die man eigentlich gut auch ins Regal stellen könnte.

Einzigartig
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Zu schade auf jeden Fall, um sie auf der Straße dreckig zu machen. Auf der Messe wurden sogar Modelle nach Wunsch direkt bemalt. Einzigartiger geht es nicht.

Mach dir deinen eigenen Style
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Vielleicht am ehesten noch an diesem Stand, wo man sich die einzelnen Elemente des Schuhs selber aussuchen und personalisieren kann. Auf der Messe konfiguriert, kommt er dann in wenigen Wochen per Post nach Hause.

Raritäten und Einzelstücke
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Ungläubig schaute so mancher Turnschuh-Fan auf den Preis einiger Exemplare - 300-400 Euro waren keine Seltenheit!

Schuhe, wie Sand am Meer
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Am Ende hat die Sneakerness über 7000 Besucher an- und ihnen natürlich auch ein bisschen Geld aus der Tasche gezogen. Darunter waren etliche Schuh-Fetischisten, die das ganze Jahr über jeden Tag ein andres Paar Schuhe anziehen können. Was für einen Schuhschrank man da wohl zu Hause braucht?

  • rtr
  • dpa
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