Gewinn stark gefallen
Hilton leidet unter Irak-Krieg

Der Hilton-Hotelkonzern hat im zweiten Quartal wegen der Folgen des Irak-Kriegs und des Drucks auf die Hotelzimmerpreise einen deutlichen Gewinnrückschlag verbucht.

HB/dpa BEVERLY HILLS. Hilton verdiente nur noch 54 Millionen Dollar (47 Mio Euro) oder 29 Prozent weniger als im zweiten Quartal 2002. Der Gewinn pro Aktie betrug 14 (Vorjahr: 20) Cent. Der Umsatz schrumpfte um fünf Prozent auf eine Milliarde Dollar. Hilton hat damit jedoch die Gewinnerwartungen der Wall Street erfüllt.

Der Halbjahresumsatz fiel um drei Prozent auf zwei Milliarden Dollar. Hilton verdiente in den ersten sechs Monaten des Jahres 63 (Vorjahr: 110) Millionen Dollar. Der Gewinn pro Aktie gab auf 17 (30) Cent je Aktie nach.

Hilton erwartet für das Gesamtjahr einen Gewinn von 35 Cent bis 37 Cent je Aktie und will seinen Hotelbestand um insgesamt 100 bis 115 Hotels mit insgesamt 12 000 bis 15 000 Zimmern ausbauen.

Zu dem Hotelkonzern gehören neben den Hilton-Hotels auch Hotel-Ketten wie Doubletree, Embassy Suites, Homewood Suites by Hilton, Hilton Garden Inn und Hampton Inn. Der Konzern kontrollierte am Ende der Berichtszeit insgesamt 2 119 eigene und unter Fremdverwaltung stehende Hotels mit insgesamt 341 051 Zimmern.

Hilton erwartet im zweiten Halbjahr eine leichte Besserung gegenüber den ersten sechs Monaten des Jahres. Die Gesellschaft hob jedoch die weiterhin schleppende Reisetätigkeit der Geschäftsleute und steigende Kosten hervor.

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