Gewinnplus
American Airlines erfreut Anleger

Dank Kapazitätskürzungen und geringerer Treibstoffkosten hat die US-Fluggesellschaft American Airlines im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres den Gewinn gesteigert.

HB CHICAGO. Wie der Mutterkonzern AMR am Mittwoch bekanntgab, stieg der Gewinn auf 175 Mill. Dollar nach 15 Mill. Dollar vor einem Jahr, als allerdings eine Sonderbelastung von 99 Mill. Dollar zu Buche schlug. Der Vergleich mit dem Vorjahresquartal wurde zudem verzerrt, da damals ein Terroralarm in Großbritannien das Ergebnis belastete. Der Umsatz stieg um 1,7 Prozent auf 5,65 Mrd. Dollar. Die Anleger an der Wall Street honorierten das AMR-Ergebnis mit einem Kursplus von rund zweieinhalb Prozent.

Die verkauften Sitzmeilen gingen im Quartal um 0,3 Prozent zurück - zugleich senkte die Fluggesellschaft aber auch die Kapazität um 2,8 Prozent. Der Sitzladefaktor erhöhte sich um 2,2 Prozentpunkte auf 83,9 Prozent. Der angebotene Sitzladefaktor kletterte im dritten Quartal um 5 Prozent. AMR hatte hierfür im vergangenen Monat zwischen 4 Prozent und 5 Prozent prognostiziert. Im vierten Quartal wird erwartet, dass American Airlines die Kapazität um 0,9 Prozent anhebt und die Kosten bei der Fluggesellschaft um 4,5 Prozent steigen. Ohne Beachtung der Treibstoffkosten sollen diese um 1,7 Prozent zurückgehen.

Die großen US-Fluggesellschaften hatten wegen der Konkurrenz durch Billiganbieter in den vergangenen Jahren Probleme, die gestiegenen Kosten an die Kunden weiterzugeben. Zuletzt schafften sie allerdings durch eine Straffung der Flugpläne und Preiserhöhungen die Wende. American Airlines schrieb 2006 erstmals seit sechs Jahren wieder schwarze Zahlen.

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