Gewinnprognose erhöht
Ryanair nimmt den Mund voll

Der irische Billigflieger Ryanair hat seine Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr deutlich angehoben. Die hohe Nachfrage im Winterhalbjahr stimmt das Unternehmen optimistisch. Der Kampf um Marktanteile tobt.
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DublinGestärkt durch einen boomenden Ticket-Verkauf startet Ryanair bei seinem Angriff auf Traditionsgesellschaften wie Lufthansa voll durch. Der irische Billigflieger hob seine Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr um fast 20 Prozent an.

Die Ryanair-Aktie legte in Dublin in der Spitze 10 Prozent zu bis auf 8,36 Euro zu, das ist der höchste Stand seit dem Börsengang im Mai 1997. Damit kommt die Aktie für dieses Jahr auf ein Plus von 33 Prozent und das Unternehmen auf eine Marktkapitalisierung von 11,6 Milliarden Euro.

Grund für den Optimismus sei eine hohe Nachfrage im Winterhalbjahr: In den sechs Monaten bis März würden gut zwei Millionen Passagiere mehr mit Ryanair fliegen als bisher erwartet, teilte das Unternehmen aus Dublin am Montag mit. Um der Konkurrenz weiter Marktanteile abzujagen, will Ryanair im zweiten Halbjahr seine Preise um bis zu zehn Prozent senken. Der Easyjet -Rivale hatte zuletzt eine Initiative für mehr Kundenfreundlichkeit gestartet.

"Wir verbessern den Service bei weiterhin niedrigen Preisen", sagte Ryanair-Chef Michael O'Leary. "So einfach ist das." Das erste Halbjahr sei außerordentlich gut verlaufen. Inzwischen seien positive Signale auch für die zweite Hälfte deutlich geworden. Ryanair peilt für das im März 2015 zu Ende gehende Geschäftsjahr einen Nachsteuergewinn von 750 bis 770 Millionen Euro an.

Kommentare zu " Gewinnprognose erhöht: Ryanair nimmt den Mund voll "

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  • @HB:

    "Luftfahrtgesellschaft im Aufwind"

    Ich weiß nicht, wie oft ich diese Floskel, die man auf der Journalistengrundschule wahrscheinlich in der ersten Klasse lernt, schon gelesen haben.

    Und wo ich schon mal dabei bin: "Autohersteller gibt Gas" kann ich auch nicht mehr lesen ohne blind zu werden.

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