Gewinnrückgang im dritten Quartal
SAS sieht 2004 wohl Rot

Die skandinavische Fluggesellschaft SAS rechnet weiter damit, das Gesamtjahr vor Steuern und Sonderposten mit einem Verlust abzuschließen. Im dritten Quartal wurde angesichts der gestiegenen Treibstoffkosten zudem ein Gewinnrückgang verbucht.

HB STOCKHOLM. Im dritten Quartal sei der Vor-Steuer-Gewinn auf 57 Mill. Schwedische Kronen (rund 6,3 Mill. €) zurückgegangen, wie die staatliche Fluggesellschaft der Länder Schweden, Norwegen und Dänemark mitteilte. Befragte Analysten hatten mit einem Gewinn in einer Spanne von 35 Mill. bis 800 Mill. Kronen gerechnet. Der Umsatz fiel mit 15,4 Mrd. Kronen höher aus als von Analysten mit 14,9 Mrd. Kronen erwartet. „Wir haben ein Quartal erlebt, das in keiner Hinsicht einfach gelaufen ist“, teilte SAS mit. Der Sitzladefaktor, eine Kennzahl für die Auslastung, sank im Zeitraum zum Vorjahr um 1,3 % auf 67,8 %. SAS gehört wie die Lufthansa zum Luftfahrtbündnis Star Alliance.

Die Geschäfte von SAS wurden in den vergangenen Monaten von den gestiegenen Treibstoffkosten und dem harten Wettbewerb angesichts zahlreicher Billigflieger belastet. Das Unternehmen hat Mrd. Kronen eingespart und sich restrukturiert. Bei der Kostensenkung sei SAS dem Plan derzeit etwas voraus, hieß es. SAS-Aktien gaben an der Stockholmer Börse um rund ein Prozent nach auf 51,25 Kronen.

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