Gewinnrückgang
TNT leidet unter Spritkosten

Der Postdienstleister TNT hat im abgelaufenen Quartal weniger verdient als erwartet. Begründung: Die höheren Treibstoffkosten machten dem Unternehmen zu schaffen - doch der hohe Spritpreis allein sei nicht verantwortlich.

HB AMSTERDAM. TNT begründete den Rückgang auch mit der Konjunkturschwäche in Europa. Das Betriebsergebnis des Deutsche-Post-Rivalen fiel um zwei Prozent auf 324 Millionen Euro und lag damit unter den durchschnittlichen Analystenschätzungen von 351 Millionen Euro.

Unter dem Strich verringerte sich der Gewinn um 13 Prozent auf 205 Millionen Euro. Der Umsatz legte knapp acht Prozent auf 2,8 Milliarden Euro zu und lag damit im Rahmen der Erwartungen. TNT bekräftigte seine Prognose für das Gesamtjahr, rechnet aber mit einem Ergebnis am unteren Ende der erwarteten Gewinnspanne. Die TNT-Aktie fiel am Vormittag um fast neun Prozent.

Die Aktien brechen im frühen Handel um acht Prozent auf unter 22 Euro ein. Der Ausblick des Unternehmens wird als sehr ambitioniert eingestuft, das Erreichen dürfte schwierig werden, so ein Händler.

Zu den jüngsten Berichten über Verkaufsgespräche mit dem US-Konkurrenten FedEx äußerte sich Konzernchef Peter Bakker in einem Fernsehinterview nicht. Mitte Juli berichtete eine Zeitung, dass FedEx an einer Übernahme von TNT interessiert sei. Vergangene Woche brachen die TNT-Aktien wegen Spekulationen um ein Ende der Fusionsverhandlungen ein.

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