Gewinnwarnung ausgegeben
Hohe Spritpreise verderben Fedex das Geschäft

Der US-Paketzusteller Fedex hat wegen der steigenden Kraftstoffpreise und einer geringeren Nachfrage nach Fracht-Transporten seine Gewinnprognose für das zweite Quartal und das Gesamtjahr gesenkt. Die Fedex-Aktie fiel darauf auf den tiefsten Stand seit Anfang 2006 und zog auch die Papiere des Konkurrenten UPS mit nach unten.

HB BOSTON. Für das laufende zweite Quartal (per Ende November) werde nun ein Gewinn pro Aktie zwischen 1,45 und 1,55 Dollar erwartet, nach bislang genannten 1,60 bis 1,75, erklärte Fedex am Freitag. Im Gesamtjahr werde nun 6,40 bis 6,70 Dollar je Anteilsschein ausgegangen, nach zuvor erwarteten 6,70 bis 7,10.

"Seit wir unsere Prognose für das zweite Quartal im September abgegeben haben, sind unsere Kosten für Kraftstoff um mehr als acht Prozent oder 85 Mill. Dollar gestiegen", hieß es in einer Mitteilung des Fedex-Finanzchefs Alan Graf. Zudem entwickelten sich bestimmte Fracht-Sparten weiter schwach, obwohl es Hinweise darauf gebe, dass der Abschwung in der US-Industrieproduktion seinen Tiefpunkt erreicht habe.

Fedex und UPS spiegeln für Experten sehr gut wieder, wie sich die Aktivität der US-Wirtschaft insgesamt entwickelt. Die Fachleute gehen von der simplen Gleichung aus, dass umso mehr Fracht transportiert wird, je besser die Wirtschaft läuft.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%