Gewinnwarnung Esprit rechnet mit roten Zahlen

Der Modekonzern Esprit muss hohe Abschreibungen auf sein Chinageschäft wegstecken, wo zuletzt zweistellige Umsatzrückgänge verbucht wurden. Daher warnt das Unternehmen nun vor roten Zahlen im laufenden Geschäftsjahr.
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Der Modekonzern rechnet für das laufende Geschäftsjahr mit roten Zahlen. Quelle: Reuters
Esprit-Filiale in Hongkong

Der Modekonzern rechnet für das laufende Geschäftsjahr mit roten Zahlen.

(Foto: Reuters)

Ratingen/HongkongDer Modekonzern Esprit erwartet im laufenden Geschäftsjahr einen erheblichen Verlust. Grund dafür seien nicht zuletzt Firmenwertabschreibungen in Höhe von knapp 300 Millionen Euro auf das Chinageschäft, berichtet das Unternehmen in einer am Montag veröffentlichten Gewinnwarnung. In China hatte das Unternehmen zuletzt zweistellige Umsatzrückgänge verbucht.

Aber auch operativ rechnet das Unternehmen im laufenden Geschäftsjahr 2014/2015 (30. Juni) mit roten Zahlen. Hier mache sich vor allem der ungewöhnlich warme Winter in Europa und der daraus resultierende schlechte Abverkauf der Herbst/Winterkollektionen bemerkbar, berichtete Esprit.

Trotz der Gewinnwarnung verfüge das Unternehmen über eine gesunde finanzielle Basis, die es dem Konzern erlaube, die geplante Neuausrichtung abzuschließen und für eine Umsatzerholung zu sorgen, betonte der Chef der Esprit-Gruppe Jose Manuel Martinez. Esprit verfüge über einen Nettofinanzmittelbestand von 554 Millionen Euro und sei schuldenfrei.

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  • dpa
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