Gewinnzone als Ziel 2004
Die Deutsche Bahn fährt aufwärts

Die Deutsche Bahn konnte im vergangenen Jahr ihren Verlust um mehr als 50% reduzieren. Auch massive Probleme im Fernverkehr konnten diesen Trend nicht stoppen.

HB BERLIN. Das Minus beim Betriebsergebnis nach Zinsen schrumpfte auf 177 Millionen Euro, wie der bundeseigene Konzern am Freitag nach einer Sitzung des Aufsichtsrats in Berlin mitteilte. Ein Jahr zuvor waren noch minus 454 Millionen Euro ausgewiesen worden. Der Vorstand bekräftigte, 2004 die Wende in die Gewinnzone schaffen zu wollen. Bahnchef Hartmut Mehdorn sprach von einem „Meilenstein auf unserem Weg zur Herstellung der Kapitalmarktfähigkeit“.

Der Konzernumsatz stieg nach vorläufigen Zahlen um 51 Prozent auf 28,2 Milliarden Euro. Hintergrund ist, dass die Frachttochter Stinnes erstmals voll in die Bilanz einbezogen wurde.

Im Fernverkehr ging die Verkehrsleistung wegen Konjunkturschwäche, der Konkurrenz der Billigflieger und dem Ärger um das Preissystem um 4,7 Prozent auf 31,6 Milliarden Personenkilometer zurück. Zudem waren Fernstrecken zu Regionalverbindungen umgewidmet worden. Im Nahverkehr legte die Verkehrsleistung dagegen um 3,4 Prozent auf 37,9 Milliarden Personenkilometer zu.

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